03.07.2018
Annamaria Herkt

Gut Ding will Weile haben – Podstars Newsletter #06

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Es ist nun schon einige Zeit her, dass wir den letzten Newsletter veröffentlicht haben. Das ist natürlich schade, aber gleichzeitig auch der Grund, warum dieser Newsletter randvoll mit wissenswerten Infos rund um die Podcastszene ist. Es hat sich Einiges getan, also keine Zeit verlieren und abtauchen in die Tiefen der Podcastwelt:

17.600 Mio. $ vs. 314 Mio. $

Das Werbebudget für Podcasts macht in den USA bisher lediglich 1,78% des Radiobudgets aus. Das zeigt, dass Podcastwerbung bisher nur einen Bruchteil des Marktes ausmacht und wie groß damit das verbleibende Wachstumspotential noch ist, um etablierte Kanäle aufzuholen. Gestärkt wird diese These durch das antizipierte Wachstum von 110% innerhalb der nächsten drei Jahre. Wir stehen also gerade noch ganz am Anfang eines stark wachsenden Marktes. Wer im Detail erfahren möchte, warum der geringe Marktanteil so eine gute Nachricht für die Szene ist, dem sei dieser Artikel von Recode wärmstens ans Herz gelegt.

Programmatic vs. Native

Wie es in noch jungen Märkten eben so üblich ist, wird viel spekuliert und diskutiert. So dreht sich eine dieser Debatten im Podcasting um die Frage, ob es sinnvoller ist, Anzeigen programmatisch einzubuchen oder sie nativ einzusprechen. Niemanlab.org hat sich mit dem Ziel, etwas Licht ins Dunkel zu bringen, dieser Frage angenommen. Aber lest am Besten selbst. Wie auch das Niemanlab, sind übrigens auch wir überzeugt von den Vorteilen der nativen Einbindung. Podcastwerbung ist eben keine Radiowerbung, sondern bleibt ein eigenes Medium. Wie seht ihr das?

Google vs. the Rest

Persönlich nutze ich Android, weshalb mein größter Pain Point lange Zeit, die übermäßige Auswahl an Podcatchern in Kombination mit eher enttäuschender User Experience war. Google hat dieses Problem bereits lange identifiziert und daher bereits im April die sehr ambitionierten, langfristigen Unternehmenspläne bekannt gegeben.

In der letzte Woche gelaunchten “Google Podcast”-App kombiniert das Unternehmen gleich mehrere Vorteile der gegebenen Infrastruktur. So lassen sich Podcasts durch den Voice Assistant jetzt geräteübergreifend ausspielen, mit Hilfe der KI bessere Vorschläge recherchieren oder zukünftig Live-Übersetzungen erstellen. Welche weiteren Auswirkungen die Ambition des Unternehmens hat, die Anzahl der internationalen Podcasthörer zu verdoppeln, hat “the Verge” hier einmal zusammengefasst.

Was auch immer du für Konsequenzen aus diesen Infos ziehst – wir hoffen, dass Du auch zum nächsten Update wieder reinschaust! Bis dahin,

Viel Spaß

Klaas Bahr
vom Podstars Team der OMR

Annamaria Herkt

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